Foto: Beitragsbild, erstellt mit CANVA

Gedanken über die Säulen meiner Tätigkeiten

Fastenzeit – Zeit, der Besinnung und Neuausrichtung

„Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen bleibt; und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten“ (Mt 6,3-4).  – Als Journalist und Referent für Öffentlichkeitsarbeit ist es nur schwer möglich, tatsächlich im Verborgenen zu bleiben und zu arbeiten. Dennoch ist mir dieser Satz aus dem Matthäusevangelium eine Anregung über meine Arbeit, die sich immer noch im Aufbau befindet, nachzudenken und versuchen, dieser eine Richtung und feste Säulen zu geben…

 

Im Rahmen der Heiligen Messe am Aschermittwoch in der Basilika Santa Sabina in Rom sagte Papst Franziskus in seiner Homilie (Predigt) u.a.: „Hören wir als in dieser Fastenzeit auf die Stimme des Herrn, der nicht müde wird, uns immer wieder zu sagen: ‚Begib dich in das Verborgene‘. Begib Dich in das Verborgene, kehre zum Herzen zurück. Es ist eine heilsame Aufforderung für uns, die wir oft an der Oberfläche leben, die wir uns darum reißen, bemerkt zu werden, die wir immer bewundert und geschätzt werden wollen. Ohne es zu merken, haben wir keinen verborgenen Ort mehr, an dem wir innehalten und uns zurückziehen können“.  – Rückzugsorte . Ruhe finden – Gerade das kann für die Gesundheit eines Menschen wichtig sein und ebenso bei der Entstehung neuer, kreativer Ideen und potentieller Projekte.

 

Deutschsprachige Musik – Literatur – Sport/Zeitgeschehen

Weiter sagt Papst Franziskus in der seiner Predigt vom Aschermittwoch 2024: „Wir sind in eine Welt eingetaucht, in der alles, selbst innerste Emotionen und Gefühle, in den sozialen Medien erscheinen muss – aber wie kann etwas, das nicht aus dem Herzen kommt, sozial sein? Selbst die tragischsten und schmerzhaftesten Erfahrungen laufen Gefahr, keinen verborgenen Ort zu haben, an dem sie geschützt sind: Alles muss offengelegt werden, zur Schau gestellt, dem Geschwätz des Augenblick überlassen werden“. 

Basierend auf diesen Worten des Papstes sind mir die wesentlichen Säulen bewusst geworden, denen ich mich in meiner freiberuflichen Tätigkeit nun genauer zuwenden möchte: Einerseits der Deutschsprachigen Musik: Dies war der erste Bereich, in dem ich journalistisch meine Anfänge gemacht habe und so die Liebe zur Musik erfahren habe; zum Anderen die Literatur: Biografisches, aber auch Sachbücher, die sich mit religiösen Themen als auch weltlichen Themen befassen, werde ich mein Augenmerk schenken und auf die Vielfalt des geschriebenen Wortes hinweisen. Zu guter Letzt noch der Sport / Zeitgeschehen: Wir leben in einer Zeit, in der Vieles auf der Erde passiert. Dieses einzuordnen und besser zu verstehen – das soll mein Augenmerk werden. Als zusätzliche Beschäftigung kommt noch der Sport hinzu, insbesondere der Traditionsverein, 1. FC Kaiserslautern, für den mein Herz seit Kindheit schlägt und auch in Zukunft schlagen wird.

 

„Begib Dich in das Verborgene“

Als eine Art Ratschlag, Leitfaden für die Fastenzeit, führt Papst Franziskus in seiner Predigt zum Aschermittwoch weiter: „Und hier sagt uns der Herr: ‚Begib Dich in das Verborgene‘, kehr zu Deiner eigenen Mitte zurück. Genau dort, wo auch so viele Ängste, Schuldgefühle und Sünden wohnen, dort ist der Herr hingekommen, um Dich zu heilen ud zu reinigen. Treten wir in unsere innere Kammer ein: Dort wohnt der Herr, unsere Schwachheit wird angenommen und wir sind bedingungslos geliebt“. 

 

Kann es eine schänere Zusage geben? – Ich würde mich freuen, wenn ich in der Fastenzeit viele Leserinnen und Leser mit meinen Beiträgen erfreuen kann und sie den Weg auf meine Webseite finden…

Andreas Breitkopf (Journalist + PR-Referent (FJS)